Donnerstag, 25 Juli 2013 22:00

NLP und DHE

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Als NLP Master-Trainer Julian Wolf bei einem der legendären Seminare im Jonathan am Chiemsee eines der faszinierendsten DHE-Formate durchgeführt hat wurde der vollständige Block in einer Länge von mehr als zwei Stunden auf Video aufgenommen. Mit diesem Video können Sie den Prozess der Installation unbewusster Maschinen selbst durchführen.

Das Ziel ist es hierbei, ein Bild von dem gewünschten Ziel oder Verhalten zu erschaffen, welches an das Unterbewusstsein, sozusagen als "Auftrag", weitergegeben wird. Im DHE (Design Human Engineering) nutzt man für dieses Bild den sogenannten "Maschinenbau". Es werden also DHE-Maschinen gebaut, die von dem Unterbewusstsein dann "übersetzt" werden in ein Verhaltensmuster, welches zu dem gewünschten Ziel führt.

  • Eigene Wünsche und Ziele festlegen
  • Unbewusste Strategien/Muster aufbauen
  • DHE-Maschinen bauen und installieren

Das Video wurde während NLP am Chiemsee aufgenommen.

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  • Gast - Berndus Trenk

    Was ein Merkwürdiges, halbwissensuggerierendes, zuschauerlangweilendes und unprofessionelles Video.
    Warum sollte jemand, der NLP Master ist, beispielsweise von einer Situation berichten, in der jemand zu Patienten, die Frisch operiert worden sind (er formuliert es genau so): "Alles wird gut und ignoriere jeder negative Suggestion, die du in den nächsten Tagen bekommst oder in letzten Jahren bekommen hast" Warum sollte jemand Kranken eine solche eingeben. (Wer informiert ist, wird wissen wovon ich rede). Dieser Satz impliziert doch, sich auf die bestehenden und in der Vergangenheit erfahrenen Negativ auswirkende Suggestionen ersteinmal auszurichten um dann bewusst davon Abstand zu nehmen. Es gibt nützliche Beiträge in dem Video aber ebenso viele schwammige und unprofessionelle Inhalte. Ein Laie, kann es nicht unterscheiden...

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  • Hi Bernd,

    die Krankenhaus-Metapher dient letztlich nur als "Träger" von einigen embedded Commands. Daß Teilnehmer in der Vergangenheit negative Suggestionen bekommen haben und in der Zukunft wieder welche bekommen werden lässt sich kaum vermeiden, das fängt schon bei dem an das Kind gerichtete "Dafür bist Du noch zu klein!" an und zieht sich durch unsere ganze Werbelandschaft und "gutmeinende Freunde" bis zu Ärzten, die unabsichtlich bei Risiko-Aufklärungen Suggestionen geben.

    Das unbewusste Kommando "Ignoriere jede negative Suggestion" ist dabei sehr hilfreich. weil er ja gerade NICHT bewusst suggeriert, sich auf etwas Bestimmtes auszurichten, sondern ohne diesen Fokus sich der zwangsläufig kommenden negativen Alltagssuggestionen entledigt. Behalte im Kopf, daß es eine Metapher ist: Die meisten Teilnehmer denken während dieser Suggestion an den Krankenhausarzt, nicht an da Meta-Modell. ;-)

    Alles Liebe, Julian!

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  • Gast - berndus Trenk

    ignarus = unerfahren, unwissend; zu: gnarus = kundig; zu: noscere = erkennen und hat im deutschen sprachgebrauch bedeutungen wie : absichtlich übersehen, übergehen, nicht beachten.
    Das gibt Dingen auch Werthaftigkeiten. Wenn für mich das Wort "ignorieren" (wie bei vielen) bedeutet etwas absichtlich zu umgehen setzt das einen Betrachtungswert voraus. Ich hoffe es wurde klar um was es mir geht.

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  • Hi nochmal,

    ja, ich kann nachvollziehen, worum es Dir geht.
    Für Dich ist "ignorieren" etwas aktives, und Du packst gleichzeitig das Thema "negativ-Formulierungen" mit rein, weil das Gehirn auf unbewusster Ebene das berühmte "nicht" nicht verarbeiten kann. Liege ich da richtig?

    Die Gegenfrage lautet: Wie würdest Du es sonst machen? Es ist klar, daß nach einem Seminar potentiell negative Suggestionen kommen werden. Wie willst Du diese angehen ohne sie anzugehen? Ich halte es für falsch, so zu tun, als würde das nicht passieren.
    WEnn ein Teilnehmer direkt nach dem Seminar etwas negatives suggeriert bekommt, dann hat das eine Auswirkung. Und mir ist es lieber, wenn er sie "aktiv ignoriert" als wenn er sie "unbewusst akzeptiert".

    Das "ignorieren" ist dabei nicht einmal eine negativ-Formulierung. Er kriegt ja gesagt, was er "tun" soll. Bei einer Formlierung wie "Lasse sie nicht wirken" würde ich dir völlig recht geben. Doch zwischen "ignorieren" und "niiht wirken" ist ein großer Unterschied: Das "nicht". ;-)

    Alles Liebe, Julian!

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  • Gast - bernd

    Mit dem Abwägen nach Brauchbarkeit hast du recht da denk ich drüber nach.

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  • Gast - Berd Forelle

    Mir ging es darum, dass du sagtest "weil er ja gerade NICHT bewusst suggeriert, sich auf etwas Bestimmtes auszurichten" (Und natürlich suggeriert man indirekt sich auf was bestimmtes auszurichten.)

    Jetzt hat sich deine Aussage in: "Und mir ist es lieber, wenn er sie "aktiv ignoriert" und das ist doch ganz und gar bestimmt" verwandelt.

    Das hatte mich irritiert und nicht das durch die MetaModellbrille sehen.

    Danke für das Gespräch

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  • Gast - Berndus Trenk

    Danke für deine Zeit Julian.
    "Das unbewusste Kommando "Ignoriere jede negative Suggestion" ist dabei sehr hilfreich. weil er ja gerade NICHT bewusst suggeriert, sich auf etwas Bestimmtes auszurichten, sondern ohne diesen Fokus sich der zwangsläufig kommenden negativen Alltagssuggestionen entledigt"


    Du sagst diese Form der Suggestion ist hilfreich, da diese
    - suggeriert wird ohne sich auch was auszurichten.
    - sich den zwangsläufigen suggestionen ohne diesen Fokus zu entledigen.

    Natürlich wird nicht bewusst suggeriert, keine Frage. Die Aussage "ignoriere jede negative Suggestion" finde ich doch nach wie vor bedenklich, da sich der (Klient, Freund, Patient, Mensch) natürlich indirekterweise auf die "Negativsuggestion (in diesen Fall nicht bestimmt aber dann halt unbestimmt :D) ausrichtet, um sie zu ignorieren. Metapher und embedded Commands hin oder her. Die Metapher ist Träger von deinen Codes ganz klar und diese hinterfrage ich.

    Der begriff Negativsuggestionen ist auch sehr undeutlich. Wie du mir erklärt hast, sind das die verschiedensten und hochkomplexe Aussagen.

    *Wenn unser Hirn eine Aussage nicht als negativ verorten kann, kann es diese auch nicht ignorieren.
    ergo 1= ein Prozess muss mit aktivem Fokus nach negativen Suggestionen Ausschau halten.
    ergo 2= wahrscheinlich geht uns dabei viel durch die Lappen.

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  • Hi Bernd,

    die Zeit nehme ich mir doch gerne. Schließlich geht es um meine Inhalte. ;)

    Letztlich hast Du (irgendwo) recht, doch letztlich lässt sich auch in jeder Strategie eine Schattenseite finden. Die Frage ist dann stets, ob die positiven Auswirkungen überwiegen. Und wenn ja, dann passt die Strategie.

    Diese Metapher ist vor allem auf das "Heimkommen nach dem Seminar" ausgerichtet und nimmt quasi nebenbei noch das mit, was "früher" war.
    Das erscheint mir wichtig, weil der Freundeskreis, wenn jemand vom Seminar zurückkommt, oft mit so Sprüchen ankommt wie "Na, was hast Du jetzt wieder für einen Unsinn gelernt" oder "Du bist doch noch normal, oder"? Zwangsläufig ist das die Art, wie der Freundeskreis als bestehendes System reagiert: Es wird versucht, den Status Quo zu halten, und wenn eine Einzelperson da "ausbricht" bringt das den Rest der Peer-Gruppe in Zugzwang.

    Stell´ Dir z.B. vor, ein Langzeitarbeitsloser will sein Leben neu ausrichten, während seine Kumpels sich auf "Lebenslang Harz-IV" ausgerichtet haben. Wenn der erstmalig mit seinen Plänen ankommt und verkündet "Ich verändere jetzt mein Leben" hört der nur Sprüche wie "Spinnst Du jetzt völlig" oder "Wer hat Dir denn in den Kopf gesch...".
    Diese Stabilisierungsversuche im sozialen Umfeld (Stichwort "Homöostase") wirken direkt den Veränderungen im Seminar entgegen. Und hier soll die Metapher eingreifen: Wenn Du negative in der Zukunft negative Suggestionen hörst ... ignorire sie. Auch die Anweisung "Ignoriere sie" ist dabei sehr bewusst gewält: Hätte ich gesagt "Sie wirken nicht" hätte ich das Problem mit der Negation. Die Anweisung des Ignorierens ist jedoch keine negative Formulierung, sondern gibt ein aktives Handeln vor.

    Daß die "Negativsuggestion" sehr undeutlich ist, klar. Da braucht es parallel dazu die Generalisierungen.
    So präziser ich diesen Begriff machen würde, so weniger würde er sich generalisieren lassen und dann nur noch in Bestimmten Kontexten wirken.

    Mir scheint, daß Du gerade sehr im Meta-Modell unterwegs bist und nach Präzision fragst, während die Metapher sehr Milton-Lasting ist und den Teilnehmern an sich nur die Anweisung geben soll "Ignoriere das, was negativ auf Dich wirkt". Klar kommt das Meta-Modell jedem Detailsortierer viel näher. Doch es ist ja gerade die Ausrichtung im Milton-Modell, Worthülsen zu nutzen, die der Teilnehmern (meist Unbewusst) später in seiner Situation produktiv für sich nutzen kann.

    Ich greife noch einmal das Beispiel "Negativsuggestion" auf: Würde ich hier präziser sprechen, dann wäre die Wertung, was negativ ist und was positiv, von mir vorgegeben. Das sehe ich aber gerade NICHT als meine Aufgabe an. Es ist nicht mein Job, jemandem zu sagen, was er für gut zu finden hat und was für schlecht. Der Begriff enthält nur die Wertung (negativ) aber ohne jegliche Referenz. Der Teilnehmer wird für sich also selbst entscheiden müssen, unbewusst natürlich, was er als negativ wahrnimmt.

    Präzision würde ich in dieser Metapher, an sich in Metaphern allgemein, für sehr kontraproduktiv halten. ;-)

    Alles Liebe, Julian!

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  • Gast - Andrea

    ...weil ich Julian schon ein bisschen kenne und er einer der zwar chaotischsten aber ungewöhnlichsten Trainer ist, die ich erlebt habe - und es immer wieder schafft, Menschen plötzlich zu Erkenntnissen zu verhelfen, auf die sie schon lange gewartet haben.

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  • Danke Dir. Ich weiß zwar nicht, ob ich das "chaotisch" als Kompliment auffassen soll oder lieber an mir arbeiten, doch das "ungewöhnlich" gefällt mir auf jeden Fall. ;-)

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